Der schwierige Weg zur Diagnose

Es ist leider immer noch die Regel, dass Betroffene mit Lebens­mittel­unverträglich­keiten zum Teil viele Jahre auf eine aussage­kräftige Diagnose warten müssen. Viele geben deswegen gefrustet auf. Dabei kann man mit den richtigen Schritten viel Zeit sparen und seine Lebens­qualität spürbar verbessern.

Warum ein Ernährungs­tagebuch so wichtig ist

Das Wichtigste ist mit Sicher­heit, dass man selbst aktiv wird und am besten damit beginnt ein Tage­buch zu führen, in dem man festhält, was man isst und wann man welche Beschwerden hat. Hier geht es zunächst darum herauszu­finden, ob die Beschwerden überhaupt mit dem Essen oder bestimmten Lebens­mitteln zusammen­hängen, oder ob möglicher­weise Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes oder Infektionen die Ursache sind.

Leider überspringen viele diesen wichtigen Schritt und fangen direkt damit an, Lebens­mittel aus dem Speise­plan zu streichen. Man sollte die Ernährung aber nicht leichtfertig auf eigene Faust umstellen, da man sich schnell verzetteln kann und durch eine zu einseitige Ernährung möglicher­weise mehr Schaden als Nutzen anrichtet. Man sollte deswegen immer mit einem Arzt und einem Ernährungs­berater arbeiten (vgl. Abbildung 1).
Weg zur Diagnose von Histaminintoleranz

Ernährung bei Lebens­mittel­unverträglich­keiten

Bei Nahrungs­mittel­intoleranzen verbessert sich die Symp­tomatik in den meisten Fällen durch eine ziel­gerichtete Ernährungs­umstellung. Dabei muss man allerdings häufig auf viele gewohnte Lebens­mittel verzichten, die man täglich gegessen hat. Mit einer isolierten Unverträglich­keit wie der Laktose- oder Fruktose­intoleranz kann man nach kurzer Eingewöhnungs­zeit recht gut klar­kommen.

Bei Mehrfach­intoleranzen ist die Situation allerdings schon sehr viel schwieriger. Viele Lebens­mittel, die bei einer Un­verträglich­keit verträglich sind, verursachen möglicher­weise bei einer weiteren Unverträglich­keit extreme Beschwerden. Eine stressige Situation, die leider viele Menschen vor eine große Heraus­forderung stellt.

Das Leben mit Nahrungs­mittel­unverträglich­keiten ist kompliziert, aber nicht unmöglich. Mit etwas Erfahrung und Geschick kann man selbst in den schlimmsten Fällen noch sehr schmack­hafte Gerichte zubereiten. Wir möchten Sie gerne dabei unterstützen.

Wie kann Ihnen unsere App helfen?

Das Gebiet der Nahrungs­mittel­unverträglich­keiten ist stark von Mythen und Hören­sagen geprägt. Informationen zum Thema, die man auf vielen Web­seiten findet, sind leider häufig wider­sprüchlich oder veraltet, dadurch ist es sehr schwer verlässliche Informationen zu bekommen.

Hier kommt unsere App ins Spiel: Wir haben wir in jahrelanger Arbeit hunderte wissen­schaftliche Artikel, Studien und Fach­bücher ausgewertet und ein umfangreiches Nachschlage­werk geschaffen, das man immer bei sich hat. Unsere App enthält nur die aktuellsten Informationen zum Thema Unverträglich­keiten und alle Quellen sind jeweils angegeben. Wir stehen außerdem in intensivem Kontakt mit anderen Betroffenen und pflegen viele ihrer Erfahrungen mit ein.

Durch einfaches Antippen eines Lebens­mittels öffnet sich eine detaillierte Produktansicht. Dort findet man eine farbige Bewertung der Verträglichkeit und Angaben zum Gehalt problematischer Inhalts­stoffe. So identifizieren Sie z. B. Obst mit viel Fruktose oder finden histamin­arme Lebens­mittel.

Nahrungs­mittel­unverträglich­keiten wirken sich individuell sehr unter­schiedlich aus. Deswegen findet man weitere Angaben, die die Ein­schätzung der eigenen Verträglich­keit eines Lebens­mittels erleichtern. Durch die übersichtliche Darstellung in Kategorien kann man in Sekunden­schnelle alle Produkte nachschlagen und mit der Such­funktion nach ihnen suchen.


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