Was sind FODMAPs?

Unter dem Begriff FODMAP (aus dem Englischen für Fermentable, Oligo-, Di-, Mono-saccharides and Polyols) werden verschiedene Arten von kurzkettigen Kohlenhydraten zusammengefasst, die im Dünndarm nur unvollständig absorbiert werden und in den Dickdarm gelangen.

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Lactoseintoleranz und Reizdarm

Eine Lactosemaldigestion tritt auf, wenn Milchzucker aufgrund eines Enzymmangels im Dünndarm nicht vollständig absorbiert wird, in den Dickdarm gelangt und dort Verdauungsbeschwerden auslösen kann. In Reizdarmpatienten tritt die Milchzuckerunverträglichkeit im Schnitt etwas häufiger auf als in der normalen Bevölkerung. Allerdings werden die Symptome in der Reizdarmgruppe als deutlich stärker wahrgenommen, wohingegen in der normalen Bevölkerung viele Menschen mit Lactoseintoleranz gar keine oder nur schwach ausgeprägte Symptome empfinden. Woher kommen diese starken Unterschiede in der Wahrnehmung?

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Nickelallergie

Nickel ist ein Schwermetall, das weltweit in geringen Konzentrationen im Boden oder im Wasser vorkommt. Etwa 10 % der Erwachsenen sind auf Nickel sensibilisiert und reagieren bei Kontakt mit allergischen Reaktionen auf der Haut oder im Verdauungstrakt. Frauen sind von der Nickelallergie wesentlich häufiger betroffen, ihr Anteil liegt bis zu 14-mal höher als der von Männern.

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Gefahren der Ernährungsumstellung

Bei Lebensmittelunverträglichkeiten können bestimmte Inhaltsstoffe in der Nahrung ein breites Spektrum an Beschwerden auslösen. Der naheliegende Schluss ist deswegen, einfach alle Lebensmittel wegzulassen, die diese Inhaltsstoffe enthalten. Allerdings birgt solch eine „Vermeidungsstrategie“ auch Risiken.

Eingeschränkte Ernährung
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Sulfite – Was ist zu beachten?

Sulfite werden als Konservierungsstoffe eingesetzt, da sie sehr zuverlässig die Verfärbung und den Verderb von Lebensmitteln unterbinden. Sie werden generell als sicher eingestuft, dennoch kamen in den letzten Jahren vermehrt Diskussionen über gesundheitliche Bedenken auf.

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Kleine Zuckerkunde

Bei Unverträglichkeiten gegenüber Kohlenhydraten ist man immer wieder mit Namen von kurz- oder langbettigen Zuckermolekülen konfrontiert. Man kann leicht den Überblick verlieren, deswegen haben wir uns dazu entschlossen eine kleine Übersicht anzufertigen. So kann man immer wieder schnell mal nachsehen, falls man sich unsicher sein sollte.

Einfachzucker

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Glucose, ein Einfachzucker, ist die wichtigste Energiequelle des Menschen. Sie kann sehr schnell im Dünndarm absorbiert werden. Sie wird häufig auch als Traubenzucker oder Dextrose bezeichnet.
Fructose SchattenFructose
Fructose ist ein Einfachzucker, der im Darm nur langsam absorbiert wird. Die Absorption funktioniert am besten, wenn gleichzeitig Glucose präsent ist. Bei starkem Fructoseüberschuss kann Fructose in den Dickdarm gelangen, wo sie von Bakterien fermentiert wird.
Galactose SchattenGalactose
Galactose ist ein Einfachzucker, der z. B. in Milchprodukten zu finden ist. Er wird durch die selben Transportermoleküle wie Glucose durch die Darmschleimhaut transportiert und schnell absorbiert.
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Oox - Unsere neue App informiert über Oxalat und Purin

Auf vielfachen Wunsch unserer Nutzer haben wir eine neue App für iOS entwickelt, die sich zwei sehr komplexen Themen widmet: der purinarmen Ernährung bei Gicht und der oxalatarmen Ernährung bei Nierensteinen.

Die Ernährungsempfehlungen für beide Erkrankungen fokussieren sich nach wie vor sehr stark auf isolierte Stoffe, obwohl man bereits seit längerem weiß, dass häufig mehrere Faktoren zusammenspielen. Unsere App Oox verfolgt deswegen einen ganzheitlich ausgerichteten Ansatz. In die Ernährungsempfehlungen fließen immer mehrere Faktoren ein, z. B. Bioverfügbarkeit von problematischen Nahrungsbestandteilen, Salzgehalt, Fruchtzucker oder Alkohol.

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Die gute Nachricht: die Basisversion ist kostenlos verfügbar! Wer zusätzlich konkrete Zahlenwerte sehen möchte, kann die App mit unseren In-App-Käufen weiter an die eigenen Bedürfnisse anpassen: Die App bietet dann zusätzlich mehr als 40 verschiedene Nährwerte, mehrere Ernährungsprofile und Optionen für Vegetarier. Weitere Informationen finden Sie direkt im AppStore und auf unserer Projektseite.

Ernährung bei Gicht

Bei der Gicht lagert sich Harnsäure, die normalerweise über den Urin ausgeschieden wird, in Form von Kristallen in verschiedenen Körpergeweben ab. Weiterlesen...

Wie hoch ist der glykämische Index von Bier?

Der glykämische Index von Bier ist ein hitzig diskutiertes Thema: Auf diversen Internetseiten findet man die verschiedensten Werte. Doch Vorsicht: Das Thema ist komplexer als es zunächst scheint.

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Biere enthalten unterschiedliche Mengen an schnell verwertbaren Kohlenhydraten, hauptsächlich Malzzucker. Durch die alkoholische Gärung wird ein Großteil des Malzzuckers aufgebraucht und in Alkohol umgewandelt. Die meisten Biere enthalten insgesamt nur noch wenige Kohlenhydrate, ein Glas Bier enthält rund 10 g Malzzucker und Malzzucker lässt den Blutzuckerspiegel ansteigen.Weiterlesen...

Wie können Vegetarier mit dem Nährwertcheck ihren Omega-3-Status verbessern?

Wenn von gesunden Omega-3-Fettsäuren die Rede ist, sind damit in erster Linie Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) gemeint. Leider kommen diese in unserer Ernährung praktisch ausschließlich in fettem Fisch und in geringerem Maße in Fleisch vor. Das wirft natürlich die Frage auf, wie die Versorgung bei Vegetariern gewährleistet werden kann.

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Prinzipiell kann der Körper diese beiden wichtigen Fettsäuren in begrenztem Umfang aus der Omega-3-Fettsäure α-Linolensäure (ALA) selbst synthetisieren. Weiterlesen...

Wie hoch ist der Omega-3-Verzehr in verschiedenen Regionen der Welt?

Zahlreiche Studien deuten darauf hin, dass die Bevölkerung zu wenig der langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA zu sich nehmen. Diese Fettsäuren sind deswegen so interessant, weil sie eine entscheidende Rolle in der Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen spielen. Die World Health Organisation (WHO) empfiehlt aktuell von beiden Fettsäuren in Summe insgesamt 500 mg pro Tag zu sich zu nehmen. Dazu muss man übrigens nicht jeden Tag Fisch essen, sondern es ist auch ausreichend, seinen Bedarf mit ein bis zwei Portionen pro Woche zu stillen.

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Um diese Zahl besser einordnen zu können, lohnt es sich einen genaueren Blick auf die durchschnittliche Einnahme verschiedener Regionen zu werfen, um überhaupt einen Eindruck davon zu bekommen, wieviel EPA und DHA wir tatsächlich zu uns nehmen.Weiterlesen...

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